Rassenwahn
Deportation

Die Sozialpolitik des NS-Staates beinhaltete die Übertragung darwinistischer Vorstellungen auf die Gesellschaft. Die von Charles Darwin in der Flora und Fauna beobachtete Höherentwicklung der Arten im “Kampf ums Dasein” sollte auf die angeblich von Degeneration bedrohte menschliche Gesellschaft übertragen werden.

Der NS-Staat verstand sich dabei als Instanz, der die natürliche Selektion durch Perversionen wie “Rassenhygiene” oder “Erbgesundheitspflege” zu steuern beabsichtigte. Angeblich Tüchtige und Leistungsstarke sollten gefördert werden. Dagegen sollten Schwache, angeblich Minderwertige, und Artfremde an der Fortpflanzung gehindert und schließlich als “unwertes Leben” vernichtet werden.