Spätestens nach dem zweiten Luftangriff auf Dresden am 14. Februar 1945 mußte den meisten in der Lausitz klar sein: Das Dritte Reich geht unter. Die Mitglieder der Sanitätsheeresstaffel aus dem Schluckauer-Sächsischen Grenzraum rückten aus zum Katastropheneinsatz nach Dresden. Ein ganzer Regen von Postkarten, Briefen, Aktenteilen, Lohnlisten, Tapetenschnitzeln fielen Stunden vorher im Schluckauer Zipfel vom Himmel. Alle entzifferbaren Schriftstücke trugen Dresdner Adressen. Heiße Luftströme trugen die Todeszeichen nach Ostsachsen und weit ins Böhmische hinein. Der Himmel über Dresden war blutrot.
773 britische Lancaster-Bomber und 600 Flying Fortress US-Bomber griffen drei Monate vor Kriegsende die mit Flüchtlingen überfüllte Elbmetropole an. Zehntausende Frauen und Kinder, meist aus den Ostgebieten und unzählige Bewohner Dresdens wurden so auf Befehl getötet.
Generalfeldmarschall Schörner befehligte bei Kriegsende an der Ostfront
. . . wird fortgesetzt.