
Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933 besiegelte das Ende der Weimarer Republik. Die Weltwirtschaftskrise ließ der jungen Demokratie keine Chance. Die Stunde der Demagogen: Hoffnungslosigkeit und Armut bereiteten den Nährboden für die menschenverachtende Ideologie.
In den harten Jahren hatte die Mehrheit der Bevölkerung das Vertrauen in die von Liberalen und Konservativen geführte Republik verloren. Sechs Millionen Arbeitslose und wachsende Existenzängste liesen den Ruf nach einem starken Mann, einem Retter aus der Not lauter werden. Mit radikalen Parolen geben sich die Nationalsozialisten in Massenaufmärschen dynamisch. Mahnende Stimmen oppositioneller Kräfte erstickten im Gebrüll der Massen.